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Flanke

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Die ganze Flanke besteht aus zwei Teilen:

1. TeilStützschwung vom Grundsitz zum Innenseitsitz
2. TeilWende aus dem Innenseitsitz nach außen

Beide Teile der Flanke sollen flüssig miteinander verbunden werden.

1. Teil: Stützschwung zum Innensitz

  • Mit der richtigen Schwungtechnik Schwung holen. Bis zur maximalen Höhe (flüchtiger Handstütz nahe der Senkrechten) rückhoch schwingen, Hüfte strecken und die gestreckten Beine direkt über dem Pferderücken schließen.
  • Am höchsten Punkt (Umkehrpunkt) die Hüfte beugen (das Gesäß ist jetzt der höchste Punkt) und die geschlossenen Beine gestreckt nach unten vorne führen.
  • Oberkörper, Schulter und Hüfte sind dabei nach vorne gerichtet, d.h. der Voltigierer bleibt "in sich gerade".
  • Der Aufwärtsschwung wird durch die Hüftbeugung beendet und der folgende Abwärtsschwung mit Armen und Beinen abgefangen. Der Körperschwerpunkt des Voltigierers bleibt so lange wie möglich über den gestreckten Armen.
  • Mit gestreckten und geschlossenen Beinen mit der Außenseite des rechten Beines (Linksgalopp) weich am Pferd entlang in den aufrechten Innenseitsitz am Gurt gleiten.
  • Becken und Oberkörper werden erst kurz vor dem Einsitzen in die korrekte Sitzposition gedreht. Während des Einsitzens richtet sich der Oberkörper wieder auf und die geschlossenen Beine werden ans Pferd gelegt. Der Kopf ist hoch genommen mit Blickrichtung geradeaus.

2. Teil: Wende aus dem Innenseitsitz nach außen

  • Im aufrechten Innenseitsitz die geschlossenen Beine zum Schwungholen gestreckt nach vorne aufwärts führen (ca. 90°-Winkel zwischen den Beinen und Oberkörper).
  • Anschließend beide Beine sofort mit größter Beschleunigung an der Seite des Pferdes entlang nach hinten aufwärts schwingen. Die Beine sind dabei geschlossen und bis in die Fußspitzen gestreckt.
  • Während des schnellkräftigen Rückschwungs der Beine nach hinten oben den geraden Oberkörper weit nach vorne beugen, das Gewicht auf die gebeugten Arme verlagern und die Hüfte strecken und Ganzkörperspannung aufbauen.
  • Im weiteren Verlauf des Aufwärtsschwungs den Schultergürtel senkrecht über den Gurt bringen und beide Arme bis zum Erreichen der maximalen Höhe (flüchtiger Handstütz nahe der Senkrechten) durchstrecken.
  • Kurz vor Erreichen des höchsten Punktes aus der Schulter heraus schnellkräftig mit den Händen von den Griffen nach oben außen abdrücken, sodass in der anschließenden Flugphase ein Höhengewinn entsteht. Griffe frühzeitig loslassen!
  • Vorwärts auf beiden Füßen außen landen (siehe Landetechnik). In der Bewegungsrichtung nach vorne auslaufen.
Flanke